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Mein erster 3D-Drucker

Der erste Druck

Als erstes wollte ich gleich mal wissen, was man aus der Kiste so rausholen kann.
Ich entschied mich, das Eulen-Paar (ist bereits als Datei anbei) zu drucken.

Vor dem allerersten Druck steht jetzt das „Leveln“ an, d.h. die Druckplatte muss zur Düse ausgerichtet werden. Zwischen Düse und Platte sollte an jeder Position max. die Stärke eines Papierbogens durchpassen.
Zum Einstellen gibt es an jeder Ecke des Druckbetts unterhalb eine Stellschraube. Das ist definitiv die wichtigste Einstellung vor dem Drucken. Passt der Abstand nicht, wird der Druck auch schlecht bis besch…….

Die Navigation durch die Menüs erfolgt über den Touchscreen, das Englisch ist absolut verständlich, die Bedienung durchdacht und so sollte das Leveln nach etwa 3-4 Minuten (lt. Anleitung) auch schon erledigt sein. Über den Touchscreen lässt sich auch z.B. das Bett vorheizen (unbedingt vor dem Einstellen machen), die Antriebe deaktivieren oder z.B. das Filament „auswerfen“.
Also noch schnell das Filament durch den Filament-Sensor zum Stepper führen und das Filament per Menüoption einziehen lassen. Es liegt 1kg schwarzes Filament bei. Läuft.

 



 Einzug des Filaments in den Drucker.

 

Der erste Druck der „owl_pair.gcode“ wird von der SD-Karte gestartet.
Auf dem Hotbed (Heizbett) liegt zwar eine Glasplatte (für glatte Unterseiten), dennoch verfügt diese über eine spezielle Beschichtung, sodass der Druck auch beim ersten Mal ohne Probleme hält. Anycubic nennt diese „Ultrabase„.
Der Lüfter bzw. der ganze 3D-Drucker ist erstaunlich leise. Dies dürfte auch der stabilen Bauweise geschuldet sein. Vibrationen treten nicht auf, sodass auch der Druck letztlich davon profitiert.

 



 Video: Eulenpaar Teil 1

 



 Video: Eulenpaar Teil 2

 



 Video: Eulenpaar Teil 3

 



 Video: Eulenpaar Teil 4 - Fertig!

 

Dauer des Drucks ca. 1 Std. 19 Minuten.
Die zwei Eulen sehen (für den ersten Druck) richtig gut aus. Selbst die Konturen der „Äste“ sind erkennbar. Die Rückseite ist so glatt geworden, das diese glänzt. Es gab 2 hauchdünne Fäden zwischen den beiden Eulen, die eine minimale Anpassung des Flow-Parameters erforderten.
Der Druck ließ sich nach dem Abkühlen der Heizplatte sehr gut entnehmen. Der beigelegte „Scraper“ (Spachtel) kam auch nach weiteren Drucken noch nicht zum Einsatz und sollte eh als letztes Mittel der Wahl herhalten.


Kann ich den AnyCubic i3 Mega weiterempfehlen?

Diese Frage kann ich ohne Weiteres mit einem glatten „JA“ beantworten.

- Du willst nicht mehr als 300,- Euro ausgeben?
- Du hast keine Lust auf Bastelarbeit?
- Du willst direkt losdrucken und einen „einfachen runden 3D-Drucker“?

Dann ist der AnyCubic i3 MEGA genau das richtige Einsteigermodell.

Der Drucker hat mir vom Auspacken (Qualität) über den Aufbau (Zubehör!), beim ersten Druck (Genauigkeit!) bis zum Analysieren der ersten Druckergebnisse wirklich Spaß gemacht. So soll es sein!

So, das war der erste Eindruck vom AnyCubic i3 MEGA, ich bin auf jeden Fall geflasht und freue mich auf meine weiteren Druck-Experimente.





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